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Textauswahl für ASP 13 hat begonnen |
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Geschrieben von: Administrator
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Sonntag, 18. April 2010 um 13:33 Uhr |
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Es war spannend bis zuletzt. Würden wir die magische Zahl von 1000 (in Worten- Tausend) Text-Einsendungen für die kommende Printausgabe erreichen? Nun, es reichte... nicht ganz. Aber nah dran ist schon was. Zumal unsere Redaktion aus 3 (in Worten- drei) Personen besteht und wir alles lesen WOLLEN, was uns ins Postfach flattert. Es wäre katastrophal, wenn uns ein guter Text entwischen würde. Und damit sind wir schon bei dem einen Problem, dass uns durch ein Mißverständnis in einer Ausschreibungsliste ereilte, die nicht von uns kam – dem Schreibwettbewerb. Trotz rascher Ankündigung auf der Webseite, daß wir KEINEN Wettbewerb veranstalten, wurden wir weiterhin mit Texten der Sorte "Schreibversuche“ eingedeckt. Daran ist erst einmal nichts Schlimmes und wir werben ja auch damit, vielversprechende Talente der schreibenden Zunft fördern zu wollen. Der Unterschied zu früheren Ausgaben und den Einsendungen liegt aber in der schieren Masse an Schreibversuchen, die allesamt sehr ambitioniert (und fast fehlerfrei) verfasst waren, unseren Ansprüchen an literarisch umgesetzte Gedanken und Geschichten aber nicht genügen. Zwar haben wir auch nach langem Suchen die Schuld für das Mißverständnis "Schreibwettbewerb“ nicht bei uns gefunden, aber wir möchten uns dennoch dafür entschuldigen, dass so manch hoffnungsvoller Autor seine Arbeit bei uns umsonst eingereicht hat. Der Vorteil solch eines Mißverständnisses liegt aber in der Tatsache, dass man den Unterschied Schreibwettbewerb/Ausschreibung mal zum Thema eines Artikels machen sollte, denn anscheinend gibt es in diesem Punkt einen fundamentalen Aufklärungsbedarf. Gerade interessante Themen zum Schreiben an sich, lassen sich nicht so einfach aus dem Hut zaubern, wenn sie ihr Ziel, in diesem Fall die Autoren, erreichen sollen. Hier ist Nachholbedarf und deshalb werden wir dazu etwas in der kommenden Ausgabe präsentieren. Augenblicklich sichten wir die zahlreichen Einsendungen und es wird diesmal ein wenig länger dauern. Und es ist auch nicht ausgeschlossen, dass wir trotz unseres Anspruches, diesmal den einen oder anderen „Schreibversuch“ veröffentlichen werden. Wir werden uns innerhalb der Redaktion beraten, streiten, Dinge an den Kopf werfen, die literarischen Fähigkeiten des Anderen in Frage stellen, zusammenraufen, neu diskutieren und uns schließlich einigen, was wir veröffentlichen – also normaler Redaktionsalltag. Einfach haben wir es uns noch nie gemacht und das sind wir "unseren“ Autoren auch schuldig. Vorerst möchten wir uns bei allen Einsendern bedanken – für ihren Mut, ihre Arbeit und ihr Vertrauen in unser Magazin. Und wir möchten auch ausnahmslos alle ermuntern, weiter ihrem Hobby oder ihrer Berufung nachzugehen, denn richtig schlechte Texte waren nicht dabei. Jeder Veranstalter eines Schreibwettbewerbs wäre entzückt über die Auswahl an Themen und Stilen gewesen und hätte, das können wir versichern, allein aus der Hälfte der Texte ein durchaus brauchbares Lesebuch zur deutschen Gegenwartsliteratur generiert. In den nächsten zwei bis drei Wochen werden wir uns mit allen Autoren und Autorinnen, deren Texte in der kommenden Asphaltspuren-Printausgabe veröffentlicht werden, in Verbindung setzen. Sollten wir uns bis dahin bei den Verfassern nicht gemeldet haben, kann man davon ausgehen, dass der betreffende Text nicht berücksichtigt wurde. Die Redaktion UPDATE: Im Bereich Lyrik dauert die Auswahl der Texte voraussichtlich bis Mitte Mai. Wir bitten um Verständnis. Es ist diesmal wirklich eine Menge zu sortieren. |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. April 2010 um 18:42 Uhr |
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Geschrieben von: Jürgen Olejok
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Dienstag, 09. März 2010 um 08:18 Uhr |
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Hauptberufliche Literatur-Pessimisten sehen (mal wieder) nicht nur die abendländische Kultur, sondern auch das literarische Erbe unser Vorzeigedichter vor die Hunde gehen, wenn es um den Begriff Poetry-Slam geht. Dabei ist diese Form der Auseinandersetzung kein Krieg, sondern lediglich ein kunstvolles Messen der Ausdruckskraft. Angelehnt an den HipHop-Battles der amerikanischen Subkultur, schwappte diese Form der Redeschlacht Anfang des neuen Jahrtausends auch nach Europa über. Paris und Prag sind in der alten Welt die Hochburgen dieser Art von Literatur-Veranstaltungen. Dreizehn Wettbewerbe wurden bisher im deutschsprachigen Raum veranstaltet - die vierzehnte Meisterschaft deutschsprachiger Slammer, so der offizielle Titel, wird im November in der Bochumer Jahrhunderthalle innerhalb des Ruhr2010-Projektes veranstaltet. Damit findet er zum ersten Mal in der Region statt, welche neben Berlin, die größte Anzahl an Teilnehmern bei den bisherigen Wettbewerben stellte.
Ob feine zarte Lyrik, gesellschaftskritische Poesie oder wuchtiger HipHop-Slam: Diese Wortkünstler leben ihre Literatur. Diese Einschätzung von Asli Sevindim, zuständige Direktorin für Literatur bei der Ruhr2010, bescheibt exakt, warum diese Wettbewebe etwas Besonderes sind. Die Interaktion mit dem Publikum erfolgt ohne den Umweg des Papiers in direkter Form. Anders als beim Lesen eines Buches, wirkt nicht nur der Text, sondern auch die unterstützende Gestik und Mimik des vortragenden Künstlers. Man kann durchaus von einer Gesamtperformance reden, weil neben dem Wort auch "Körpereinsatz" gefragt ist. Projektsponsor der Veranstaltung ist der Verkehrverbund Rhein-Ruhr, auch verantwortlich für den RoadToSlam2010, bei dem einmal im Monat an einem öffentlichen Ort die Slammer ihre Kunst vorstellen. Weitere Informationen im Netz unter: Slam2010 Deutsche Gegenwartsliteratur Essen für das Ruhrgebiet |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 09. März 2010 um 10:31 Uhr |
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Plagiat oder Intertextuell ? |
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Geschrieben von: Jürgen Olejok
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Mittwoch, 10. Februar 2010 um 12:21 Uhr |
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Der Vorgang an sich ist nicht neu - da werden bisher unbekannte Autoren und Autorinnen über Nacht zum gefeierten Superstar, weil die Symbiose aus Verlagswerbung, elterlichem Einfluß und die Unterstützung der angesagten Feuilleton-Autoren großer Zeitungen hervorragend funktioniert. Eines der besten Beispiele in jüngerer Vergangenheit, ist zweifellos Frau Roches Werk "Feuchtgebiete", das literarisch etwa den Wert einer Bedienungsanleitung für Kaffee-Maschinen besitzt. Deshalb waren auch alle Sinne der Literatur- Beobachter geschärft, als vom Ullstein Verlag die neue Prophetin der Gegenwartsliteratur vorgestellt wurde - Helene Hegemann. Die Tochter des leidlich bekannten Theaterregisseur Carl Hegemann, beim schreiben ihres Roman-Debüt zwischen sechzehn und siebzehn Jahre alt, knallte dem lesenden Publikum ein Werk um die Ohren, daß im Bereich Sprache, Ausdruck und Stilistik beim ersten Durchblättern tatsächlich ungläubiges Staunen hervorrief. Dieses Buch sollte aus der Feder einer unerfahrenen und blutjungen Autorin stammen? Statt Zweifel anzumelden, die jedem Redakteur mit ein wenig Erfahrung im Literaturbetrieb hätten kommen müssen, entstand eine Jubelorgie quer durch den Feuilleton-Wald. Anscheinend war ein Wettbewerb ausgebrochen, welche Tages- oder Wochenzeitung die beste Superlative liefert, um das Wunderkind zu würdigen. Solch ein Medienecho erzeugt natürlich überproportionale Aufmerksamkeit - für den Verlag und den Autor prinzipiell ein gern genutztes Instrument der Vermarktung. Das grelle Licht eines Medienereignisses erzeugt naturgemäß auch einen kräftigen Schatten, und wenn dieser Schatten Unregelmäßigkeiten versteckt, werden diese, eben weil sich die Aufmerksamkeit fokussiert, schnell entdeckt. Bei Fräulein Hegemann ergab die Recherche, dass sie abgeschrieben hat. Nun kann man gerne darüber diskutieren, in wie weit das kopieren von Sprach- und Wortfindungen innerhalb eines neuen Werkes aktzeptierbar ist. Im Falle von Frl. Hegemann erübrigt sich diese Diskussion, denn sie hat schlichtweg alles geklaut, was irgendwie die benutzte Stilistik und den Ausdruck veredelte. Ob es sich dabei um Auszüge aus Songtexten handelte, die sie einfach übersetzt hat, oder um das kopieren ganzer Storyelemente aus einem Blog des Autors Airen - alles was sich chic und cool in ihre dünne Story einbauen ließ, hat sie benutzt. Auf diese Tatsache angesprochen, reagiert die Jungautorin provokant mit folgender Aussage: Ich habe mich überall bedient, wo ich dachte, das entspricht jetzt der Lebensweise, über die ich schreiben will. (Zitat aus: FAZ online) Dieses Statement offenbart nicht nur eine erschreckend hohe Naivität, sondern wird auch noch von vielen Feuilleton-Redakteuren als legitimes Mittel einer neuen Art von Literatur und des Schreibens begrüsst. Ein Faustschlag ins Gesicht von Autoren, deren Früchte ihrer Kreativität ganz einfach gestohlen werden. Aber selbst, wenn man im Falle von Frl. Hegemann noch von einer rechtlichen Grauzone sprechen kann, sollte die Frage erlaubt sein, worin sich die schriftstellerische Qualität der Autorin eigentlich manifestiert? Im Bereich Copy & Paste? In der Fähigkeit, Sätze so umzubauen, dass der geklaute Sinn einer Aussage rechtlich einer Prüfung standhält? Und wie ist folgende Aussage der Autorin zu interpretieren? Originalität gibt es nicht - nur Echtheit (Zitat aus: FAZ online) Wenn die relevanten Bereiche ihres Textes geklaut sind, was ist dann bitte an ihrer Veröffentlichung "echt"? Insgesamt bleibt kaum etwas von dem viel zitierten "außergewöhnlichen Talent" übrig, wenn man alles abzieht, was sich die Autorin aus dem Netz, anderen Schriftwerken und Songtexten für ihren Text einverleibt hat. Die fast lächerliche Forderung, das Plagiat auch noch zum Preisträger der Leipziger Buchmesse zu küren, wäre dann die Krönung eines Streichs, der auf Kosten kreativer Autoren gehen würde. Den Neu- und Jungschriftstellern hat Frl. Hegemann mit ihrem Wirken jedenfalls einen Bärendienst erwiesen. Zukünftig wird jeder Redakteur eines Verlags wahrscheinlich eine eidesstattliche Versicherung von seinen Autoren einfordern, um sich rechtlich aus der Schusslinie zu ziehen. Mittlerweile sind in einschlägigen Foren und Literaturblogs zahlreiche Diskussion entstanden, die sich mit dem Roman und den Plagiatsvorwürfen zum Roman von Helene Hegemanns "Axolotl Roadkill" auseinandersetzen. Nachfolgend weitere Informationen und Quellen zum Thema: FAZ / Rubrik Autoren Gefühlskonserve / Blog Blog des Schriftstellers Airen, aus dem wesentliche Textpassagen "entnommen wurden" |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 16. Februar 2010 um 17:41 Uhr |
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Asphaltspuren Ausgabe 12 erschienen |
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Geschrieben von: Administrator
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Sonntag, 13. Dezember 2009 um 13:35 Uhr |
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Pünktlich zum Weihnachtsfest ist die neueste Printausgabe von Asphaltspuren fertig geworden. Eine textreiche Ausgabe, auch deshalb, weil wir uns diesmal vorgenommen hatten, neben Rezensionen und Informationen, mehr Unterhaltung für ein entspannendes Lesewochenende anzubieten. Unsere Autoren haben dabei Großartiges geleistet, denn die Geschichten und Texte zum Thema Burn Out zeigen alle Facetten der erzählerischen Möglichkeiten, die in der Literatur zu finden sind. Ob nachdenklich oder humorvoll, traurig oder einfach nur amüsant - es ist alles vertreten. Natürlich ist es unserer Anliegen, jede Ausgabe besser als die Voherige zu machen. Diesmal spielten uns die Autoren in die Karten, weil die Einsendungen so zahlreich waren, daß wir buchstäblich aus dem Vollen (Postfach) schöpfen konnten. Das wiederum sorgte im nachhinein für eine so reichhaltige Vielfalt von Variationen des vorgegebenen Themas, daß man inhaltlich fast schon von einer thematischen Anthologie sprechen kann.
Kurz gesagt, sind wir mächtig stolz auf die neue Ausgabe und die Verkaufszahlen werden zeigen, ob die getroffene Maßnahme, mehr auf Unterhaltung zu setzen, die richtige Entscheidung war. War sie richtig, werden wir zukünftig diesen Weg weiterverfolgen, denn letztendlich ist es unsere Pflicht und Aufgabe, den neuen Talenten der deutschsprachigen Literatur eine Gelegenheit zu geben, sich und ihre Texte im ansprechenden Rahmen zu präsentieren. Als Autoren sind unter anderem dabei: Vincent Voss, Ruth Kornberger, Ulli Komzak, Ernesto Castillo, Heinrich Beindorf, Michael Pick, Lothar Kowalke, Andrea Pärschke, Sabine Barnickel, Christian Künne, Claudia Schäckel, Ulf Großmann, B. Stemateri, Thomas Steiner, Thomas Rackwitz, Walther Stonet, Torsten Schwäger, Joanna Lisiak, Julia Romazanova, Lapismont (Ralf Steinberg) Ergänzt werden die Texte durch Grafiken von Jürgen Schütz, Lothar Bauer, Michael Zander und Jan Pelz Ab sofort ist diese Ausgabe unter Bestellungen zu erwerben. Die Belegexemplare werden im Laufe der Woche verschickt. Besinnliches für das Fest der Besinnung - Verschenken sie eine Ausgabe von Asphaltspuren als Weihnachtsgeschenk |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 13. Dezember 2009 um 17:35 Uhr |
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