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Kurz vorgestellt - Symbiose / Der neue Roman von Uwe Post
Geschrieben von: Jürgen Olejok   
Das der Physiker und Autor Uwe Post eine feine Beobachtungsgabe für die Verirrungen unserer technologischen Gesellschaft besitzt, ist Kennern seiner Texte hinreichend bekannt. Mit dem gleichen bissigen Stil durchsetzt, der die Schwärze des viel zitierten englischen Humors locker erreicht, hat er nun seinen ersten SF-Roman vorgelegt.
Abseits des Nonsens-Literatur a la Douglas Adams, erzählt der Autor eine Geschichte, die einen ansprechenden Spannungsfaden und ein stimmiges Handlungskonzept beinhaltet. Sein schräges Zukunftsszenario, dass anfangs eher skuril, als wissenschaftlich fundierte erscheint, ist bei näherer Betrachtung der technologischen Entwicklung in den letzten Jahren, gar nicht so abwegig.


Mit seinem Talent für Situationskomik und abgedrehten Ideen schafft es Uwe Post mühelos, nicht nur eine relativ spannende Story abzuliefern, sondern präsentiert ein Gesamtkunstwerk, das neben einen Ausblick auf eine kuriose Zukunft auch beste Satire enthält. Ein Lesevergnügen der besonderen Art.

 
Fang den Berg
Geschrieben von: Tri!!ian   
Samstag, 11. Juli 2009 um 11:15 Uhr

FIEBER

mein erstes anliegen
ich will vom wunder erzählen
auch wenn ich weiß
dass alle worte es verfehlen
mein zweites
ich will fragen stellen
im nacken stets
der atem der notwendigkeit
urteile zu fällen

Ein Gedicht? Zeilen auf einem Bierdeckel? Die letzten Bits und Byts auf einer Festplatte? Nichts davon. Das ist „Fang den Berg“ mit ihrem Song „Fieber“ von der gleichnamigen CD. Eine Rezension gibt es in Asphaltspuren 11 zu lesen. Den Song dazu findet ihr unter diesem Link. 
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, 11. Juli 2009 um 12:40 Uhr
 
Asphaltspuren im Radio
Geschrieben von: Jürgen Olejok   
Montag, 27. April 2009 um 12:03 Uhr

Asphaltspuren im Netzradio

Es ist schon etwas besonderes, wenn ein Literaturmagazin über ein anderes Medium als durch das Buch, durch eine Zeitschrift oder Hypertext  vorgestellt wird. Am Montag, dem 12. Januar stand das Magazin Asphaltspuren im Mittelpunkt der Literatursendung NedA-Radio, die von Bernd Rosarius  moderiert wurde. Zeitgleich konnte man mit Bernd und vielen Mitgliedern chatten, wobei natürlich die Literatur thematisch im Mittelpunkt  stand. Es waren zwei kurzweilige Stunden, die mit einer breiten Musikauswahl der letzten 40 Jahre untermalt wurden -  ein Vergnügen, die Sendung zu verfolgen und interaktiv daran teilzunehmen.

Aus einer Laune heraus, und, weil einige Autoren ebenfalls unter den Hörern weilten, wurde ein kleines Lyrik-Battle gestartet. Aufgabe war ein Mehrzeiler, angelehnt an die Themenvorgabe der nächsten ASP-Ausgabe, in fünf Minuten zu kreieren und ins ASP-Postfach zu senden.

Diese Lyrik/Prosa-Battles haben in den USA  mittlerweile Kult-Status. Im deutschsprachigen Raum werden diese Wettbewerbe im Land der ernstzunehmenden Dichter und Denker eher mit Unbehagen betrachtet, weil natürlich die Zeit nie ausreicht, um die Worte sorgfältig zu wählen. Dabei sind es die Ideen, die solch einen Wettbewerb zu etwas Ungewöhnlichen machen - Inspiration auf Zuruf.

Das Ergebnis möchten wir den Lesern der Onlinepräsenz von Asphaltspuren nicht vorenthalten... und falls einige gestandene Lyriker bei den kurzen Texten die Nase rümpfen sollten, mögen sie sich bitte mal hinsetzen und in fünf Minuten ein Thema auf Zuruf in die geeignete (Dicht)form bringen.

Ein Gewinner wurde und sollte auch nicht ermittelt werden...

Weiterlesen...
 
Der neue Webauftritt
Geschrieben von: Jürgen Olejok   
Freitag, 15. Mai 2009 um 12:07 Uhr

Hallo liebe Besucher,

Asphaltspuren wird ab sofort verstärkt auf seine Webpräsenz setzen. In einer Zeit, in der das Internet eine immer größere Rolle für Autoren und Herausgeber spielt, sei es zur eigenen Werbung  oder um dem Leser einen umfassenden Eindruck über das Ziel von Asphaltspuren zu geben, müssen auch Literaturschaffende den medialen Spagat üben. Das Ergebnis unserer Arbeit liegt nun vor euch.

Unsere Bemühungen, auch im WWW zu glänzen, manifestieren sich nicht nur in nackten Zahlen. Der Inhalt von ASP-online wurde erhöht, das Grundgerüst in seinen Funktionen verdoppelt. Prinzipiell ist die Webseite von Asphaltspuren zu einem echten Literaturportal mutiert, denn RSS-Reader mit Verbindungen zu Verlagen, Publikationen und Autoren, sowie die Rubrik "Online-Lesestoff", laden zu einer längeren Verweildauer ein. Ein Umfrage-Modul soll, ohne dass eine Anmeldung erforderlich ist, helfen, die Attraktivität von Asphaltspuren-online und natürlich der Printausgabe zu steigern.

Trotz Web-Aufrüstung, ist und bleibt die Printausgabe eine "Herzensangelegenheit" der Redaktion. Das Sterben vieler Kleinpublikationen im Bereich Literatur im letzten Jahr ist von uns mit einiger Besorgnis registriert worden. Wir werden alles mögliche versuchen, um diesem Trend entgegen zu wirken. Die deutschsprachigen Nachwuchsautoren haben eine seriöse Publikationsmöglichkeit verdient und deshalb wird es auch mit Asphaltspuren weitergehen. 

Wir hoffen, dass die neue Webpräsenz den Ansprüchen von Autoren und Lesern genügen wird und sind gespannt auf euer Feedback.

Die Redaktion

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 16. Mai 2009 um 11:31 Uhr
 
Asphaltspuren-Printausgabe 10
Geschrieben von: Jürgen Olejok   
Mittwoch, 29. April 2009 um 00:00 Uhr

Was war das?

War da nicht ein Geräusch? Klappte nicht eben eine Tür?
Gransalke schreckte hoch. Er hatte Probleme, sich zurechzufinden. Durch das offene Fenster wehte gefiltertes Straßenlaternenlicht herein, und er lag in Schuhen auf dem Bett. Sein Kopf bestand nur aus Ohren, die in den Flur lauschten: da! Stimmen flatterten zu ihm herauf. Ein Mann und eine Frau, ganz eindeutig. Gransalke riss den Kopf herum. Durch den Türschlitz drang kein Licht - sie kamen im Dunkeln die Treppe zu ihm herauf. Als hätte jemand einen Gong geschlagen, war Granslake hellwach und nü
chtern.

(»Nachts sind alle Katzen grau« von Steffen Roye)


Asphaltspuren Ausgabe 10 (Nachtschicht)

mit Texten, Gedichten und Beiträgen von Christian Künne, Steffen Roye, ürgen Landt, Wilfried W. Meijer, Josef Herzog, Anke Behrend, Torsten Zentis, Walther Stonet, Elke Nachtigall, Clemens Schittko, Thomas Steiner, Rüdiger Heins, Siggi Stern, Werner Theis, Dr. David Stechern, Jutta Lindenkugel, Tri!!ian, Ohrenschützer, Norbert Herrmann, Jürgen Schütz, Jan Hendrik Pelz und Klaus Roth

Preis: 5 € / ab sofort lieferbar !

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 30. April 2009 um 19:07 Uhr
 
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